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Wir behandeln das wohl älteste Tierreich - Tiere unserer Zeit die mit Dinosauriern und anderen prähistorischen Tieren verwandt sind. Die ihre Körpertemperatur durch Wärme von außen und nicht mit Hilfe körpereigener chemischer Prozesse regulieren. Sie benötigen daher weniger Nahrung als die warmblütigen Säugetiere und Vögel. Deshalb können Reptilien in Gebieten leben, die für andere Tierarten als Lebensraum ungeeignet sind. Säugetiere nehmen 30 - 50 mal so viel Nahrung zu sich wie Reptilien derselben Größe. Ein Charakteristikum der Reptilien ist ihre trockene, hornartige Haut, die aus einer Reihe von Verdickungen, den Schuppen, besteht. Die meisten Reptilien legen Eier, aber es gibt auch einige lebendgebärende Arten. Reptilien haben sich vor rund 315 Mio. Jahren aus den Amphibien entwickelt haben. Zu den ersten Reptilien gehörte der Hylonomus, ein 30 cm langes, echsenartiges Wesen mit spitzen Zähnen, das sich möglicherweise von Insekten ernährt hat. Obwohl die Dinosaurier vor rund 250 bis 65 Mio. Jahren gelebt haben, waren sie damals nicht die einzigen Reptilien. Man unterscheidet sogar 16 verschiedene Ordnungen von Reptilien jener Zeit. Nur zwei von ihnen (die Saurischia und die Ornithischia) waren Dinosaurier. Von den restlichen Ordnungen existieren heute nur noch vier (Krokodile, Schuppentiere, Schildkröten und die Tuatara). Zu den Reptilien, die zur Zeit der Dinosaurier lebten, gehören die meeresbewohnenden Ichthyosaurier, Plesiosaurier, Schildkröten und Mosasaurier, die fliegenden Pterosaurier und die an Land lebenden Schlangen, Echsen und Krokodile. Es ist nicht bekannt, wieso die Dinosaurier ausgestorben sind, wahrscheinlich die Kombination verschiedener Umstände, u.a. Klimaveränderungen und die Entstehung anderer Tierformen, wie die der Säugetiere, die im Wettbewerb um die verfügbaren Nahrungsquellen erfolgreicher waren. Die primitivsten Arten von höheren Tieren leben im Wasser. Den Übergang zwischen den im Wasser und den an Land lebenden Tieren bilden die Amphibien, eine Gruppe feuchthäutiger Tiere, die noch vom Wasser abhängig sind, insbesondere bei der Ablage ihrer Eier. Mit den Amphibien eng verwandt sind die Reptilien. Diese Tiere haben jedoch den Übergang vom Wasser zum Land komplett vollzogen. Sie sind heute selbst in den trockensten Gegenden der Welt anzutreffen. Einige Reptilien haben zwar das Wasser als Lebensraum gewählt, doch ihre Vorfahren lebten wahrscheinlich an Land.
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